+++ Nachhaltigkeitsmaßnahmen entlang des gesamten Lebenszyklus und über alle Antriebsvarianten hinweg +++ Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und Sekundärmaterialien als zentrale Hebel +++ Lokale Lieferketten stärken den Einsatz CO₂e-reduzierter Materialien und erneuerbarer Energien +++

Mit dem neuen BMW X5 überträgt die BMW Group ihren ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz konsequent auf weitere Fahrzeugderivate. Ziel ist es, den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs – von Lieferkette und Produktion über die Nutzungsphase bis hin zum Recycling – weiter zu optimieren und den CO₂e-Fussabdruck zu minimieren.

Dekarbonisierung der Lieferkette als zentraler Hebel

Ein zentraler Hebel zur Reduzierung der CO₂e-Emissionen ist die gezielte Dekarbonisierung der Lieferkette. Die BMW Group setzt dabei insbesondere auf erneuerbare Energien, Sekundärmaterialien sowie Produkt- und Prozessinnovationen. Der ganzheitliche Nachhaltigkeitsansatz kommt über alle X5 Antriebsvarianten hinweg zur Anwendung.
Die Wirkung dieses Ansatzes zeigt sich in der erreichten CO₂e-Reduzierung: Im Rahmen der Produktentwicklung konnten die CO₂e-Emissionen des BMW X5 um rund 40 Prozent gesenkt werden.[1][2]
Ein weiterer Fortschritt ist der verstärkte Einsatz von CO₂e-reduziertem Flachstahl in der Karosserie. Rund 50 Prozent des im BMW X5 verbauten Flachstahls stammen aus Elektrolichtbogenöfen (EAF-Stahl) mit hohem Sekundärmaterialanteil, der unter Verwendung von erneuerbaren Energien hergestellt wird. Möglich wird der hohe Anteil an CO2e reduziertem Flachstahl durch die enge, langjährige Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten in Nordamerika.

Konsequenter Einsatz von Sekundärmaterialien

Der neue BMW X5 erreicht hohe Sekundärmaterialquoten – auch bei hochbeanspruchten Komponenten. Dazu zählen unter anderem Fahrwerksbauteile aus Aluminium wie Felgen, Schwenklager, Radträger, Hinterachsträger und Bremssättel, die in Elektrolyse und Herstellung mit erneuerbaren Energien gefertigt werden. Für die Türen des neuen BMW X5 wird Aluminium verwendet, das zu 35 Prozent aus recyceltem, im Kreislauf geführtem Material aus dem BMW Presswerk Spartanburg besteht. Das Ausgangsmaterial für das Garns der Dachhimmel-Oberware besteht zu 100 Prozent aus recyceltem PET. Die Sekundärrohstoffquote des Gesamtfahrzeugs liegt beim batterieelektrischen BMW iX5 60 xDrive bei rund einem Drittel, was einem Gewicht von rund 940 Kilogramm entspricht.[3]

Gen6-Batteriezellen mit reduziertem CO₂e-Fussabdruck

In den Gen6-Batteriezellen des Hochvoltspeichers des BMW iX5 kommt ein hoher Anteil an Sekundärmaterialien für Kobalt, Lithium und Nickel zum Einsatz. Auch bei der Herstellung der Anoden- und Kathodenmaterialien sowie in der Zellfertigung werden erneuerbare Energien genutzt. Im Vergleich zur Gen5-Zelle des BMW iX konnte der CO₂e-Ausstoss pro Wattstunde um rund 28 Prozent gesenkt werden.

Effizienz in der Nutzungsphase

Mit dem EfficientDynamics-Technologiepaket optimiert die BMW Group die Effizienz des Fahrzeugs in der Nutzungsphase über alle relevanten Subsysteme hinweg. Dazu zählen unter anderem Aerodynamik, Leichtbau, rollwiderstandsoptimierte Reifen sowie das gesamte Energiemanagement. EfficientDynamics ist bei der BMW Group seit 2007 im Einsatz und wird für alle Antriebstechnologien angewendet. Beim neuen vollelektrischen BMW iX5 kommt zudem das aus BMW iX3 und BMW i3 bekannte Heart of Joy mit dem vollständig inhouse entwickelten Driving Stack BMW Dynamic Performance Control zum Einsatz. Neben einem mühelosen, souveränen Fahrverhalten und einem besonders sanften Anhaltevorgang steigert das System auch die Effizienz: Beim Verzögern wird per Rekuperation mehr Energie zurückgewonnen – in deutlich mehr Fahrsituationen und bis in den Stillstand.

CO₂e-Vorteil bereits nach zirka ein bis zwei Jahren Nutzung möglich

Die umfassenden Massnahmen zur Dekarbonisierung in Lieferkette, Produktion und Nutzungsphase führen zu einem frühen Break-Even-Punkt: Abhängig von Antriebsvariante, jährlicher Fahrleistung sowie der Erzeugung des zum Laden verwendeten Stroms erreicht der neue BMW iX5 bereits nach zirka ein bis zwei Jahren Nutzungsdauer einen CO2e-Vorteil gegenüber einem vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor.

Produktion im grössten Werk der BMW Group

Der ganzheitliche Nachhaltigkeitsansatz der BMW Group umfasst auch die Fahrzeugproduktion im Werk Spartanburg, dem grössten Produktionsstandort der BMW Group. Der gesamte Fremdstrom für die Produktion im BMW Group Werk Spartanburg stammt aus erneuerbaren Quellen.
Zwischen 2006 und 2025 wurde der Energiebedarf je produziertem Fahrzeug um 66 Prozent gesenkt. Zudem konnte das Aufkommen von Deponieabfällen im gleichen Zeitraum um 88 Prozent reduziert werden. Das neu errichtete, an das Werk angebundene Montagewerk für Hochvoltspeicher in Woodruff kommt im Normalbetrieb vollständig ohne fossile Brennstoffe aus.

TÜV-verifizierter Product Carbon Footprint öffentlich zugänglich

Zum Serienstart veröffentlicht die BMW Group den TÜV-verifizierten Product Carbon Footprint des BMW X5. Der Bericht ist einschliesslich der zugrunde liegenden Berechnungslogiken und -methoden öffentlich zugänglich. Damit schafft die BMW Group Transparenz über die verwendeten Rohstoffe und die CO₂e-Emissionen entlang des gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs.

Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanzdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktionsstandorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2025 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von 2,46 Mio. Automobilen und über 202.500 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2025 belief sich auf 10,2 Mrd. €, der Umsatz auf 133,5 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2025 beschäftigte das Unternehmen weltweit 154.540Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie der BMW Group, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase aller Produkte.

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